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wohnen für hilfe

Verfasst: So 31. Jan 2010, 19:40
von feetzer
zwar schon etwas älter, aber ich hatte bis heute noch nie etwas davon vernommen. jedenfalls ist es ein geniestreich des "kommunalen"wohnungsbaues... hab ihr schon mal davon gehört? und daran schließt sich natürlich nahtlos meine frage an: eure meinung dazu?

für jene die sich erst noch informieren müssten:

http://www.hf.uni-koeln.de/wfh.php?id=32893

http://www.studentenparadies-jena.de/Pa ... adies.html

http://www.stw-thueringen.de/menu-oben/ ... hilfe.html

http://www.uni-jena.de/PM080416_Paradieswohnen

Verfasst: So 31. Jan 2010, 19:40
von Anzeige

Re: wohnen für hilfe

Verfasst: So 31. Jan 2010, 21:11
von Fry
haha find ich absolut genial. könnte mir zwar definitiv nicht vorstellen das selbst zu machen, weil man sich glaub ich ziemlich stark an die familie anpassen müsste, was lärmbelästigung, sauberkeit usw angeht aber an sich... megageil!

Re: wohnen für hilfe

Verfasst: So 31. Jan 2010, 22:57
von feetzer
naja, ich glaube damit kann man höchstens jene studis "abspeisen" die arg in not sind, vorallem finanziell, aber auch ansonsten wohl keine andere möglichkeit mehr haben. und dann natürlich jene, die ein bissl freaky sind, wenn sie bei ner oma oder/und opa einziehen ô_O
in nem aktuellen flyer wirbt nämlich der ob höchstpersönlich dafür. finde ich an dreistigkeit irgendwie nicht mehr zu überbieten...
ach und dann kann ich mir das auch nur als übergangslösung vorstellen, dass wird wohl nur für die wenigsten eine dauerlösung, dafür sind studis doch noch zu weit von der arbeitenden bev., vorallem familien und erst recht von großeltern entfernt... völlig anderer tagesrhythmus.

Re: wohnen für hilfe

Verfasst: Mo 1. Feb 2010, 00:32
von Walle
an sich finde ich das eine gute idee, kilngt fast wie ein au pair-aufenthalt. für die, dies mögen, warum nicht. andererseites kann ich mir nicht vorstellen, dass das groß rauskommen wird. wenn du mit dem abi fertig bist, anfängst zu studieren und dir eine eigene wohnung suchst, willst du ja gerade von zu hause raus und dein eigenes leben aufbauen. und dann von deiner familie in die nächste ist da denke ich nicht die traumvorstellung der meisten studenten...außerdem finde ich es eher traurig, wenn man auf solche mittel zurückgreifen muss, um allen studenten bezahlbaren wohnraum zur verfügung stellen zu können. da wären mehr wohnheime oder einfach bezahlbare mieten angebrachter.

Re: wohnen für hilfe

Verfasst: Mo 1. Feb 2010, 16:08
von Gunhold
jepp denn grade diese faustregel 1m² für eine stunde hilfe angenommen du kriegst nen platz in ner familie mit 4 kleinen mistblagen, hast n zimmer 16m² und sollst dann 16 stunden im monat auf die wänster aufpassen wenn die eltern sich abends schön irgendwo beklingeln da hätte ich ja mal so keine lust drauf
is halt echt schlimm bis erniedrigend wenn man auf die gutherzigkeit wildfremder angewiesen is um nen platz zum schlafen zu haben...

Re: wohnen für hilfe

Verfasst: Mo 1. Feb 2010, 18:44
von mariä
naja, die idee klingt ja n bissl nach mehrgenerationenhaus, was ich prinzipiell nicht schlecht finde. entscheidend ist doch eigentlich nur die umsetzung. ich mein tine hat doch zum beispiel auch n zimmer bei ner familie angemietet, wohnt aber nicht mitten bei denen drin.
16 m2? ich hatte noch nie n selbstgemietetes zimmer mit so viel platz. ich find 12,5 gar nicht so wenig^^
sicherlich ist das nicht für jeden was, aber ich kenn leute, die mit mittvierzigern zusammen in ner wg wohnen. und ich hab ne freundin, die in halle eine alte frau betreut, für die ist es ein übelster stress immer nach halle zu fahren, weil sie auch nicht nur alle paar wochen hin will, sondern ziemlich oft. ich glaube für sie wäre das ne sehr attraktive art kostengünstig zu wohnen.
und 16 stunden im monat? das is echt nich viel. wenn man dafür dann dort wohnen kann...ohne scheiß, wenn du irgendwo 16 stunden arbeiten gehst kannst du dir dann kein zimmer mit 16 quadratmetern leisten....
erniedrigend? willst du tatsächlich später mal leben, ohne geld vom staat zu bekommen? so richtig mit arbeiten und so? das ist echt erniedrigend. und dann noch dieser kapitalismus...