Ich bin mir nicht sicher, wie bekannt die ganze Sache ist. Die Elemente im einzelnen sind allesamt vielfach diskutierte Probleme, im großen und ganzen das, so das Video und die Bewegung, gescheiterte System, in dem wir leben. Allerdings bündelt es Informationen aus den verschiedensten Richtungen und lässt sich meiner Meinung nach nicht als irgendeine Verschwörungstheorie abstempeln. Ich glaube eine Diskussion würde sich wirklich lohnen.
Richtig interessant finde ich das Video vor allem deshalb, weil es nicht nur die bestehenden Probleme benennt und analysiert, sondern auch eine Alternative anbietet.
Eine Alternative, an die zugegebenermaßen schwer zu glauben ist: Eine Welt ohne Geld, beinahe komplett ohne Arbeit, in der jedes Individuum dem nachgehen kann, was seine persönlichen Interessen sind. Doch, so die These, die Ressourcen dieses Planeten und der heutige Stand der Technologie würden es zulassen, sobald die flächendeckende Überzeugung vorhanden ist, dass das monetäre System falsch ist.
Das Video, insgesamt sind es 2 Stunden, findet ihr
hier.
Die ersten 40 Minuten beschäftigt sich das Video vor allem damit, zu zeigen, wie die menschliche Erfindung "Geld" funktioniert und welche Probleme im System an sich liegen, Stichwort Zins, Inflation, Schulden.
Desweiteren wird die Grundhaltung bestehender Institutionen (und hier machen die Filmemacher vor nichts halt, sie unterscheiden zum Beispiel auch nicht zwischen Kommunismus, Faschismus, Kapitalismus etc.) wie Staatsgebilden, Religionen, multinationalen Konzernen etc. herausgearbeitet: Die
Selbsterhaltung um jeden Preis. Diese Haltung wird ebenfalls als systembedingt herausgearbeitet.
Es wird übergeleitet zum Kerngedanken:
Eine stabile, nachhaltige und sozial gerechte Zukunft kann es nur dann geben, wenn man sich vom Geld hin zu einem echten Aspekt, nämlich dem intelligenten Ressourcenmanagement, wendet. Dies in Kombination mit dem Gedanken der allgemeinen Nützlichkeit, fern von ideologischen, nationalen, religiösen, monetären interessen, sei der Wegweiser in eine Zukunft, deren sich keiner zu schämen brauche.
Den Abschluss bilden 6 Ratschläge, mit denen man heute beginnen kann.
Wirklich neu ist dabei eigentlich nichts, aber es ist eine gute Bündelung von wichtigen Gedanken, die es sich zur Fragestellung macht: Wie kann eine gute Zukunft für alle aussehen und wie kommen wir dahin?
Ich bin mir sicher, dass man die 2 Stunden auch weniger sinnvoll nutzen kann.