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Bildungsstreik

Di 17. Nov 2009, 20:06

mal ne frage: warum erfährt man, außer auf den bekannten seiten wie studivz und indymedia, nix davon!? :shock:

seit über 2 wochen läuft dat schon und nirgends wird drüber berichtet...oder finde ich das nur nicht auf den großen newsseiten?

Di 17. Nov 2009, 20:06

Re: Bildungsstreik

Di 17. Nov 2009, 20:43

heute war so das erste mal, dass ein wenig darüber berichtet wurde...

zum beispiel hier.

in jena waren heute knapp 500 studenten auf der straße, können auch ein paar mehr gewesen sein, keine ahnung. naja, ist halt ein friedliches völkchen. begründet fand ich auf jeden fall die forderung nach mehr wohnraum und erweiterung der kapazitäten... ich habs auch satt in den vorlesungen auf dem gang zu sitzen. zu der ganzen bachelor geschichte hab ich leider keinen wirklichen bezug. ich weiß erstens nicht, wie es früher war, zweitens interessiert mich master eh nicht.
aber so ganz sinnfrei ist die grenze von 2.5 auch nicht. immerhin hat man so zumindest eine externe motivation, sich ins studium reinzuhängen und zweitens lässt sich auf der grundlage im masterstudium sicher auch wesentlich besser arbeiten, da es so deutlich anspruchsvoller und vielleicht auch übersichtlicher (von der reinen anzahl der studenten her) zugehen kann.

Re: Bildungsstreik

Di 17. Nov 2009, 22:44

also ich war dabei und es waren wohl so zwischen 1000 und 1500 in jena auf der straße. an der ehemaligen aro wollte man dann noch die schüler dazu bringen mitzukommen, wurde jedoch durch die schulleitung unterbunden, indem man die türen verschloss. dies entzürnte einige so sehr, dass sie die schule stürmen wollten, als eine lehrerin herauskam. die situation konnte durch die polizei, besser gesagt den vermittler der einsatzleitung unterbunden werden. an dem uhg wollten dann wieder einige zum "klaus" dicke um ihr anliegen vorzutragen. dies wurde durch ein "empfangskomitee" hinter! den türen des haupteingangs jedoch verwehrt, sodass jene studis die es in diesem foyer mitbekamen, fix die fenster im eg aufmachten worauf dutzende durch die fenster strömten. weshlab die polizei sich "gezwungen" sah gleich pfefferspray gegen jeden studi einzusetzen, der unmittelbaren in der nähe war. anschließend wurden die studis festgesetzt und erst durch das verharren der demo und die forderungen sie freizulassen, konnte das selbige erzielt werden. im anschluss löste sich die versammlung 12,45uhr auf woraufhin ich nach hause ging und erst 15uhr wieder zur lesung bgb at im hs1 erschien, der aber besetzt war. von gerade mal 50 leuten. man kann also sagen, dass viele sypathisieren solange es nicht in er studienzeit stattfindet oder zeitlich sehr eingegrenzt ist, aber richtige aktivisten gibt es in jena kaum. was sie auch einsahen und nach ca 3-4std in die hs 4&5 umzogen und dort nun ausharren. wie lange, keine ahnung^^ mind. bis morgen früh...

http://www.radio-utopie.de/2009/11/17/u ... r-polizei/
http://freitraum.blogsport.de/index.php?s=jena
http://www.unsereunis.de/uncategorized/ ... omment-620

und es wurde sehr wohl schon seit 2-3 wochen über die proteste berichtet, im netz sehr explizit im fernsehen eher nur über wien^^ was sich ab heute wohl geändert haben dürfte bzw seit ende letzter woche mit der besetzung der fu & hu berlin.

aber herme, wenn jetzt schon viele arbeitgeberverbände jammern, dass viele stellen gar nicht besetzt sind, da qualifiziertes personal mangelware ist. wie wird es erst mit dem master? und was macht man mit einem reinen bachelor abschluss überhaupt? was ich bisher in erfahrungen bringen konnte ist nur, dass er grundsätzlich kein ausreichendes berufzertifikat ist. viele finden in ihm nur einen kastraten von diplom. andererseits ist es ya auch durchaus konsequent, dass die mittel dadurch limitiert werden, indem man studieren für eine dekade zukünftig nicht mehr stützen möchte, irgendwann wann muss nun einmal schluss sein. und steuermittel müssen sinnvoll eingesetzt werden.

was haltet ihr davon?

Re: Bildungsstreik

Di 17. Nov 2009, 23:45

das bachelor - master system ist vollkommen daneben. aus folgendem grund: ursprünglich sollte es zur internationalen vergleichbarkeit von abschlüssen dienen. ging völlig in die hose, weil man durch die difuse und komplizierte modulauswahl und was man wie und wann belegen muss mittlerweile noch nichteinmal innerhalb deutschlands bachelor-abschlüsse an verschiedenen unis anerkannt bekommt. es kann also passieren, dass du hier in jena deinen bachelor machst, der dir dann in münchen wegen eines fehlenden moduls, das dort vorrausgesetzt, hier aber nicht angeboten wurde, nicht anerkannt wird. und wo bleibt nun der sinn? vor allem wenn man bedenkt, dass deutsche diplom-studenten im ausland mit kusshand genommen wurden...

zum thema bildungsstreik: finde ich noch um längen sinnloser als das komplette bachelor - master system. denn ersteinmal zur begriffskllärung: der streik ist ein druckmittel der arbeitnehmer, studenten können nur schwänzen, wobei das eher kontraproduktiv zum angestrebten zweck und der leidtragende beim schwänzen nicht der dozent ist. dann lautstark durch die stadt zu ziehen und zu beklagen, was eh schon jeder weis und durch sinnloses besetzen von höhrsälen studenten, die was lernen wollen, von selbigen abzuhalten ist vollkommen verschwendete zeit, denn es bringt NICHTS. wenn man etwas erreichen will, dann soll man doch bitte zu den menschen gehen, die auch etwas verändern können. dann muss eben mal eine sitzblockade vor dem kultusministerium stattfinden, und zwar so lange, bis sich jemande zum vernünftigen diskutieren bereit erklärt. und eben nicht lärmend und pöbelnd gebäude stürmen.

Re: Bildungsstreik

Mi 18. Nov 2009, 02:12

unabhängig von irgendwelchen inhalten ist die ganze protestform - so wie walle es gesagt hat - kontraproduktiv. das ist eine milde umschreibung. ich würde den ausdruck "völlig verkorkst und nicht im mindesten zielführend" wählen. bildungsstreik... hallo? die angeblich so am humanistischen bildungsideal hängenden studenten kriegen es nicht mal auf die reihe, das wort "streik" im lexikon nachzuschlagen? man bestreikt einen konzern, indem man ihm die eigene arbeitskraft entzieht. an einer uni juckt es kein schwein, wenn man nicht zu den veranstaltungen auftaucht - außer den studenten selbst, die (in einigen fächern) nach einer bestimmten anzahl an fehlstunden schlicht und einfach aus dem modul fliegen. und selbst wenn das nicht der fall ist, werden ihre noten (oder auch ihr am "Humanistischen Bildungsideal" gemessener wissenszuwachs, "noten" sind ja ein maßstab der marktwirtschaft) mit sicherheit nicht dadurch besser, dass sie den campus mit kreide vollmalen. der bildungsstreik ist kein streik. er ist schlicht und einfach die hochmütige ablehnung einer hochsubventionierten, staatlichen leistung, die man nicht zu würdigen gewillt oder in der lage ist. wer teilnimmt, schadet sich selbst und dann erstmal lange niemandem... oder?

(anm.: thesen sollten zugespitzt sein, um eine diskussion zu provozieren... daher die polemik ;)
mir fällt es zugegebenermaßen schwer zu glauben dass einige tausend studenten aus purer langeweile auf die straße gehen. das obenstehende könnte man quasi fast schon als bitte lesen, mir doch das gegenteil zu beweisen...)

@Walle: deine einstellung zum streik an sich teile ich, soweit ich das sehen kann. aber dass das BA-MA system "vollkommen daneben" sein soll, ist denke ich eine schwer haltbare behauptung. zunächst mal dient es ohne frage der internationalen vergleichbarkeit, es gibt ähnliche (wenn auch - natürlich! - nicht identische) studiengänge und abschlüsse weltweit, im falle der EU ist die schaffung eines möglichst einheitlichen hochschulraumes ein weiteres mosaiksteinchen in der europäischen integration. sieh es als bildungspolitisches pendant zu, sagen wir, einer wirtschaftlichen freihandelszone, dem abschaffen von zollgrenzen oder der reisefreiheit. diesen prozess abzulehnen, weil hier in deutschland vorher nun mal gerade ein relativ gut anerkannter abschluss - das diplom - üblich war, finde ich etwas kurzsichtig. europäische integration funktioniert nicht, wenn jeder staat verbissen um jeden kleinen vorteil kämpft, den er in ihrem rahmen aufgeben müsste. das gilt auch im bereich der bildungspolitik.
dass ein bachelorabschluss in einem anderen bundesland nicht "anerkannt" wird, halte ich für eine ente. wer erkennt denn bachelorabschlüsse nicht an? personalchefs? universitäten? mir ist davon noch nichts zu ohren gekommen, bin für gegenbeweise immer offen. aber wenn ich mit meinem jenaer bachelor-abschluss in münchen, berlin oder eben auch an der sorbonne einen entsprechenden master-studiengang belegen möchte, funktioniert das im normalfall ziemlich reibungslos.
also im klartext: folgende aussage von dir -
es kann also passieren, dass du hier in jena deinen bachelor machst, der dir dann in münchen wegen eines fehlenden moduls, das dort vorrausgesetzt, hier aber nicht angeboten wurde, nicht anerkannt wird.

- halte ich für falsch, ich würd da mal um quellen bitten.

das man im rahmen eines auslandssemesters nicht jedes belegte modul anerkannt bekommt, liegt m.E. in der natur der sache. und dem studenten entstehen daraus übrigens auch keinerlei nachteile. wer als BA-student ein auslandssemester einlegt, kriegt das erstens NICHT gegen die regelstudienzeit angerechnet, hat aber zweitens die chance, zumindest einige module als credit points angerechnet zu bekommen. wenn das nicht die internationalisierung des studiums fördert, dann weiß ich auch nicht.

Re: Bildungsstreik

Mi 18. Nov 2009, 12:51

die idee eines bildungssystems mit internationalem standard ist ohne zwefel eine hervorragende. nur die praktische umsetzung ging völlig daneben, ist nicht nur meine meinung, sie wird auch von etlichen dozenten und rektoren geteilt. einfach ein neues system von heute auf moregn einzuführen, ohne sich detailiert gedanken darüber zu machen, ist für mich schlicht weg naiv und dumm. die schwierigkeit mit dem nationalen standard habe ich von einem bekannten, der geographie studiert. seiner aussagen nach kommen hier bestimmte module auf grund zu weniger teilnehmer nicht zu stande, die wiederum für einen umfassenden bachelorabschluss benötigt werden. weiterhin finden diverse module zeitgleich statt, die dozenten verlängern eigenmächtig die vorlesungszeit, da sie ihren stoff sonst nicht schaffen und bringen die studenten so mit ihren pflichtpraktika in schwierigkeiten. weiterhin gibt es probleme mit der zusammensetzung von studiengängen. so passiert es bspw, dass studenten ihr nebenfachstudium nicht korrekt studiern können, weil die verfügbaren plätze von hauptfachstudenten belegt werden. nur passiert dies nicht bei der auswahl des nebenfachs, sondern mitten im studium. und DAS kann irgendwo nicht sein. genauso ein weiteres studentenschicksal: ein sportstudent hat für seinen bachelorabschluss auch mastermodule belegt und diese in seinen abschluss einfließen lassen. zumindest versucht. denn die mastermodule wurden ihm nicht anerkannt, er musste erst zu jedem einzelnen professor (ca 15) rennen, und sich eine unterschrift abhoeln, dass der masterkurs auch für bachelor angerechnet werden kann. und wieder fragt sich: wo ist der sinn?
ich habe mich damit nicht umfassend auseinandergesetzt, da mich das ganze im studium nicht berührt. mein wissen beruht daher auf berichten von bachelorstudenten und ist daher nicht so datailiert und quellenreich. dennoch habe ich bis jetzt fast ausschließlich nur schlechtes von betroffenen gehört.

Re: Bildungsstreik

Mi 18. Nov 2009, 16:13

ich kann walle bei der ba/ma sache eigentlich nur zustimmen. ziel war ja, schon mit dem ba einen qualifizierten abschluss zu bekommen, ma sollte zur weiteren qualifikation und spezialisierung dienen. bei mir im studium geht automatisch jeder dozent davon aus, dass alle den master noch machen wollen. und warum? weil ba abschlüsse einfach nciht wirklich gewollt werden. ich hab schon bei verschiedenen evaluationsgesprächen, bei denen ich die fehlende fachliche vertiefung in meinem studium bemängelt habe zu hören bekommen, dass das ja dann alles noch im master käme. viele dozenten sagen quasi, dass man im bachelor nicht qualifiziert, sondern auf den master vorbereitet wird.

auch das wechseln der uni zwischen ba und ma ist nicht so reibungslos, wie du meinst klemmi. prinzipiell ist es zwar möglich, aber gerade wenn du dann nach berlin wechseln willst, kanns dir passieren, dass grad nur 20 ma plätze zur verfügung stehen und dann musst du den bachelor schon mit 1,0 gemacht haben (so hab ich es zumindest von ba absolventen gehört, denen es so ging).

das modulsystem führt gerade bei neuen studiengängen ganz schön zum chaos. vielleicht hab ich auch einfach nur pech, bzw studiere das falsche, aber in förderpädagogik hat die prüfungsordung durch die strikte moduleinhaltung ganz grobe fehler. es ist einfach nicht sinn der sache, dass ich gerade eine literaturwissenschaftliche vorlesung besuchen muss, bei der über aristoteles diskutiert wird, obwohl ich später einfach nur behinderten menschen mehr normalisierung ermöglichen möchte.
das liegt unter anderem auch daran, dass in einer vorlesung oft studenten aus drei oder sogar vier verschiedenen studiengängen sitzen, weil zu wenig dozenten, zuwenig räume da sind. trotzdem hat die uni erfurt diese semester so viele erstis wie noch nie. und das liegt auch daran, dass die uni durch das finanzierungssystem gezwingen ist, immer so viele wie möglich studenten aufzunehmen, egal ob das überhaupt zu verantworten ist oder nicht.

und auf solche missstände soll doch aufmerksam gemacht werden. sicher haben wir im vergleich zu machen ländern ein gutes bildungssystem, aber warum sollten wir uns am schlechteren messen? es gibt auch länder mit besseren bildungssystemen, oder? ich finde halt schon, dass man es nicht akzeptieren sollte, wenn sich das bildungssystem in so eine richtung entwickelt, wei bei uns.

das mit dem "streik" und der sinnlosigkeit, des vorlesungsschwänzens seh ich acub so. ich weiß nicht, ob ihr bei den besetzungen dabei wart, aber bevor ich mir das direkt mal angeguckt hab, war ich auch eher dagegen die uni zu besetzten. dann war ich im audimax und hab mir das nagehört, danach konnte ich vieles, was gesagt wurde unterstützen. ich finde das wort "besetzen" triffts nich so ganz, zumindest bei uns in der uni lief das etwas anders.
mittags war ne vollversammlung und alle, die da waren haben darüber abgestimmt, ob das audimax besetzt wird. als ca 80 prozent dafürgestimmt haben, ist man halt nach der versammlung nicht wieder rausgegangen, sondern hat die stuhlreihgen aufgelöst und arbeitsgruppen gebildet, in denen dann missstände und lösungsvorschläge diskutiert werden. bei der "besetzunge" war auch der präsident von der uni anwesend und einige dozenten. die studenten, die das so n bissl geführt haben meinten, dass wir jetzt halkt einfach nur den raum in anspruch nehmen um zu diskutieren. und das finde ich erhlich gesagt völlig in ordnung. es ist auch jeder ausenstehende eingeladen mitzudiskutieren. alles ziemlich friedlich.
ich weiß, dass es an manchen unis anders abläuft, mit ziemlich aggressiven begegnungen, viel alkohol und wilden parties. das find ich acuh zum kotzen, aber ich hab das gefühl, das was in unserem audimax abläuft ist absolut nicht kontraproduktiv. was es im endeffekt bringt und wer damit erreicht wird kann ich auch noch nich so genau sagen, aber finds eigentlich gut, wies bei uns abläuft.

Re: Bildungsstreik

Mi 18. Nov 2009, 17:53

da möchte ich direkt mal an maria anschließen und fragen ob sich jmd der herren schon mal zu den "streikenden" in jena begeben hat? ;) drüber lesen kann man natürlich auch viel :> und hören sowieso^^

Re: Bildungsstreik

Mi 18. Nov 2009, 17:58

wenn eine protestaktion in der art abläuft, dass man mit einflusssreichen menschen sinnvoll diskutiert und debattiert, so wie das anscheinend in erfurt abgelaufen ist, finde ich das vollkommen in ordnung. nur hier in jena liefs halt ein weinig anders ab. hier eine ereignisschilderung von katharina, als ihr hörsaal "besetzt" werden sollte:

mitten in der veranstaltung flog plötzlich die tür auf und das "bildungsmonster" betrat den raum, gefolgt von einer schreienden und über magafon parolenrufenden meute. innerhalb weniger sekunden war der hörsasl voller "streikender". nun muss gesagt werden, das dies die letzte veranstaltung vor der klausur und gleichzeitig die einzige war, in der baurecht behandelt wurde. dementsprechend waren katharina und komilitonen ziemlich genervt und brachten dies über ihre körpersprache auch gut zum ausdruck. jetzt hatte sich diese meute aber in den kopf gesetzt, weitere anhänger zu finden und konnte die allgemeine reaktion überhaupt nicht verstehen. was macht man also in solch einer situation? richtig, man wird noch lauter und regt sich darüber auf, wie spießig doch jurastudenten seien. dann erklärte noch jemand den saal ofiziell für besetzt und der rest ließ sich nieder. katharina hatte sich aber auf 3 plätze ausgebreitet (wir befinden uns in einem hörsaal mit klappstühlen und -tischen, und gerade in den fortgeschrittenenübungen werden viele gesetzesbücher benötigt) und durfte sich gleich von einer stark maskulin gekleidet und frisierten frau, die, wie auch fast sämtliche ihrer kollegen, anscheinend nicht nur das bildungssystem, sondern auch ihren waschzwang bestreikte (nach katharinas aussage muss es sehr über gerochen haben), mit "mädchen, wieviel platz brauchst du denn???" anpöbeln lassen, gefolgt von "hey, bei dir ist ja alles rosa!". als katharina ihr dann sagte, dass sei lila, war sie völlig überfordert und lästerte mit dem rest, der sich auch hingesetzt hatte, lautstark über jurastudenten. als dann jemand aufstand und der menge den sachverhalt erklärte (letzte vorlesung vor der klausur) wollte das auch niemand wirklich einsehen und als dann die proffesoren sagte, sie könne den unmut ja prinzipiel verstehen, glaube aber, dass das bildungsangebot hier ja eigentlich ganz gut sei, brach die hölle über den saal los...das ging dann so lange, bis einer der "streikenden" endlich ans mikro ging und zweifel über den sinn dieser besetzung verlauten ließ. man einigte sich dann, hs 1 zu besetzen und zog lärmend von dannen.

na dass nenne ich doch mal einen durchdachten und erfolgreichen BILDUNGSSTREIK!

Re: Bildungsstreik

Mi 18. Nov 2009, 19:45

walle u made my day xD
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