ja, das klingt ein wenig anders als das, was bei uns geschieht. ich bin grad in der bib und will gleich zum audimax, weil um 8 podiumsdiskussionen anfangen. es sind wohl verschiedenste leute eingeladen, unter anderem politiker von den großen parteien. das ist doch mal interessant. wie solche besetzungen aussehen, hängt wohl sehr von der gesinnung der organisierenden ab. bei uns war das unter anderem so ein typ der halt echt gechillt ist und ne total ruhige ausstrahlung hat. ich hab acuh videos aus berlin gesehen, wo alles ziemlich....hm, assipunkmäßig abläuft. bei solchen sachen frag ich mich aber auch immer ob man sich über die organisation beschweren kann, wenn man sich selbst nicht beteiligt...
eher nicht... zumindenst hab ich gestern im sogenannten plenum mit vllt einem dutzend anderer jurastudenten für die aufgabe des hs1 gestimmt und für die besetzung eines anderen kleineren hs´s und/oder sr... das war leider während der eigentlichen einführung in das bgb at, welche ausgefallen war... aber wie gesagt: nur ein dutzend juristen waren da, obwohl sie ya eigentlich nichts zu tun gehabt hätten. man kann es sich ya zumindest mal anhören und dann seinen ganzen frust äußeren, gelegenheit dazu gab es allemal. walle, das wäre mal deine chance gewesen, die haben da echt jeden an das mikro vorgelassen oder waren die anderen bei den letzten "streiks" mal da und konnten sich davon überzeugen, dass es eh immer die üblichen sind? keine ahnung...
aber vom fh günne kommt auch wenig, sag mal wie es bei euch da oben auf dem hügel aussieht?
wie gesagt, ich hab kein genaues bild, wies in jena aussieht. aber ich würde jedem empfehlen, dass man einfach mal bei einer plenumsiitzung mitmachen soll, wenn man sich ernsthaft eine meinung bilden will. ich bin jetz grad aus dem audimax wiedergekommen. das heißt ich hab fast 5 stunden an einer sitzung teilgenommen, obwohl ich normalerweise nichtmal 90 min vorlesung durchhalte. und zwar einfach weils wirklich interessant und spanend war. auch ohne diesen fokus "was bringt das jetzt und was soll das werden". (und ich wollte auch jetz noch nich gehen, aber ich kann heut nich dorrt übernachten, weil ich morgen n projekttag an ner schule mache) oft ging die diskussion auch über die bildungsproblematik hinaus und das gespräch mit den politikern war ne gute gelegenheit, die eigene politische meinung wieterzubilden. ganz unabhängig von diesem bloßen streiken und demonstrieren findet einfach ein total spannender gedanken austausch statt. man lernt leute kennen, mit denen man einfach durch diesen kontext total gut diskutieren kann, was so einfach mal in der mensa wahrscheinlich nciht passieren würde. ich glaube, dass man also auch unabhängig von direktem streik für sich persönlich (wenn man das denn will!!) ganz viele interessante impule bekommen kann.
hmm ich glaube maria, dass hier in jena kein interesse an so etwas besteht^^ was jetzt nicht negativ sein muss, dann sind eben weit über 90% mit ihrem studium zufrieden. hat doch auch etwas
aber das zu euch politiker kommen, matschie war doch da, ist echt schick... kommt hier aber leider nicht vor :< obwohl es die größte uni, mit abstand, thüringens ist. äußerst schade, aber da können die erfurter studis wirklich großen nutzen aus ihrer lage ziehen. hätte ich keine familie würde ich auch gerne mal vorbeischauen, es reizt mich sehr
naja bei uns oben an der fh lief der streik unspektakulär ab mit einer stunde kundgebung bei etwa 200 versammelten, also kaum nennenswert, es gab zwar auch besetzungsaufrufe etc, aber es kam halt kaum einer. ich meinerseits fand es auch sinnvoller zu meiner veranstaltung zu gehen, da ich bis auf kleinigkeiten jetz nicht so die probleme mit dem bachelor an der fh habe. man muss dazusagen, dass an der fh z.b. keine kurs ezusammengesucht werden müssen, die sich dann überschneiden und die haupt und nebenfachproblematik gibt es auch nicht. jeder studiengang ist semesterweise und dann noch in sets unterteilt und es gibt für jedes set nen eigenen stundenplan, also relativ unkompliziert, das einzige was mich jetzt wirklich betrifft ist, dass entgegen der anderen spezialisierungsrichtung von wi nur jedes wintersemester immatrikuliert wird, das heißt eventuelles schieben von fächern in das direkt nächste semester funktioniert meistens nicht, obwohl man es manchmal echt brauchen würde. gerade da bei der bachelorumsetzung halt das selbe problem wie bei anderen unis auch bestand, dass sich deutsche professoren von ihren geliebten stoff nicht trennen wollten und somit quasi den gleichen stoff in nur kürzerer zeit vermitteln möchten. es wäre zwar erstrebenswert das zu ändern, aber mir hilft das dann auch nicht mehr, da die umsetzung solcher beschlüsse erfahrungsgemäß seine zeit braucht. also hilft mir kein jammern und streiken so egoistisch das jetz klingt aber da geh ich lieber zu meinen veranstaltungen und freue mich natürlich über beschlüsse die hochschulfinanzierung betreffend oder beschlüsse wieder zur verlängerung des bachelors oder wie auch immer. aber im endeffekt betrifft und das alle nicht mehr daher halte ich es übertrieben sich hier so zu echauvieren, auch wenn bekanntermaßen jammern balsam für die gestresste seele ist.
solche diskussionen hatte ich in den letzten tag öfter "ich bin doch mit meinem studium zufrieden, was soll cih denn streiken" ich könnte meinen bachelor auch ohne große problem durchzeihen, master will ich eh ncih machen, da ist ja alles in butter. und das was mich stört wird ja eh erst umgesetzt, wenn ich schon wieder weg bin. ja, so denken viele und das ist sehr schade, find ich. aber ich kenn halt genug leute, die jetzt schon um ihren masterplatz fürchten, weil nunmal absolut klar ist, dass es nicht genug plätze geben wird. und ich kenn leute, die im ersten semester in ner pension gewohnt haben, weil sie einfach keine platz zu wohnen gefunden haben. und ich sehe, dass unsere uni 500 neue studenten annimmt, für die gar kein platz ist. und ich sehe, dass studenten in "orchideenfächern" angenommen werden, wo professuren teilweise jetz schon nciht mehr besetzt sind. das sind gründe, die es für mich sinnvoll machen mich in irgendeiner form zu beteiligen - nciht zu echauvieren. mit jammern hat das in dem sinne nichts zu tun. jeder von uns jammer mal, da bin ich mir sicher. auch ich. natürlich. aber den kommilitonen die ohren vollzujammern bringt definitiv weniger als sich tiefgründiger auseinanderzusetzen und mit politikern zu diskutieren. oder?
dass die politiker bei uns da waren hat vielleicht n bissl mehr mit der form der organsation zu tun. ich glaube, dass ihr auch in jena leute ranbekommen würdet. aber anscheinend läufts halt echt anders ab. bei uns ist der fdp vorsitzende auch nach ner halben stunde ode so einfach gegangen, aber die anderen waren echt lang da.
naja es ist ja jetz nich so dass ich diese unzufriedenheit heucheln würde, ich mahc das ja nich um nich streiken zu müssen :> es is einfach so dass mich das mit dem wohnplatz nich betrifft, der perspektivlosigkeit meines faches auch nicht und das mit dem masterplatz ist zwar bei uns theoretisch auch vom notendurchschnitt abhängig aber da während des studiums so gesiebt wird hat trotzdem fast jeder der will einen masterplatz sicher wenn ich z.b. vergleiche sind bei uns von den anfänglich 140 studis unseres jahrganges jetz noch geschätzte 90 da.
ich muss dir natürlich recht geben: wenn man sich mit politikern direkt unterhält und debattiert da dürfte natürlich etwas mehr dabei rumkommen weil die herren so sicher viele probleme geschildert bekommen die sie so noch nie gesehen haben oder zumindest nicht in der tragweite.
...hm, dann nimms doch als glücksfall, dass es dich und viele andere hier im forum nicht betrifft und solidarisiere dich doch mit forderungen die du vertreten kannst nur weil es einen nicht betrifft, heißt das ya nicht untätig zu sein :>
ja, ich meinte eigentlich auch nciht, dass du deine zufriedenheit hechelst, aber es ist halt schade, dass viele das nur auf sich slebst beziehen. und über zu volle räume, zu wenig seminare oder unerreichbare dozenten regen sich so viel auf...
gestern hatte ich ein wirklich interesantes erlebnis. von do zu fr hab ich in der uni gepennt und nachdem die aktuelle stunde im landtag verschoben wurde, haben wir unsere demo zum landtag am freitag nochmal wiederholt. ich hatte am freitag aber blockseminar. ich bin zu dozentin uns hab ihr gesagt, dass ich während des seminars dann an der demo teilnehmen würde. ne freundin und ich hatten us vorher schon inhaltlich auf das seminar vorbereitet und hatten das, was wir in der zeit im seminar gemacht hätten schon ausgearbeitet. die dozentin is aber übelst abgegangen und meinte, sie könne uns dann keine leistungspunkte geben. nach ner weile hat sie und dann den kompromiss angeboten, dass wir für die 2 studen kurz wegkönnen, aber dafür eine zusätzliche ausabreitung zusätzlich zur hausrabeit machen müssten. ist das paradox? wir haben in unserer freizeit schon vorgebarbeitet und müssen jetz, weil wir uns für die interessen vieler studenten (und auch dozenten) einsetzten eine strafarbeit machen. das ist sowas von verrückt, denn die dozentin hat es begründet, indem sie meinte, dass man bei einem blocksemiar halt gar nciht fehlen arf, weil eh zu wenig zeit ist. warum müssen wir blocksemiare machen? weil wir zu wenig dozentne haben und deswegen leute von sonstwoher holen müssen (die donzentin gestern kam aus frankfurt) und genau deswegn demonstrieren wir ja unter anderem. da beißt sich die katze doch ....ach, ihr wisst schon